17.04.2018 20:00

20:00 | LITERATURHAUS

WG-LESUNG

Im Mittelpunkt von Karosh Tahas Debütroman steht eine vierköpfige kurdische Familie, die auf der Suche nach einem besseren Leben aus dem Irak nach Europa ausgewandert ist. Sanaa ist zweiundzwanzig und steht mitten im Leben. Sie studiert, ist verliebt und sie hat Träume. Wäre da nicht die Realität mit ihrer Mutter Asija, die unter Depressionen leidet, und ihrem Vater Nasser, der sich von seiner Familie entfremdet hat. Sanaa rebelliert gegen die Enge, und doch kann sie der Verantwortung für ihre Familie nicht entfliehen. Bis plötzlich alles, was sie sich an Freiheit erkämpft hat, auf dem Spiel steht... Kraftvoll und komisch zugleich erzählt Karosh Taha von einem Leben im Dazwischen: zwischen Freiheit und Verantwortung, Erinnerung und Zukunft, Mythos und Wirklichkeit.

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