17.04.2018 18:00

18:00 | GROSSES HAUS

NICHTS. WAS IM LEBEN WICHTIG IST

Foto: Frank Hormann

Foto: Frank Hormann

„Nichts bedeutet irgendetwas“, verkündet der Siebtklässler Pierre Anthon und hockt fortan auf einem Pflaumenbaum, finster entschlossen, seinen MitschülerInnen die Sinnlosigkeit der Existenz zu erläutern. Diese errichten daraufhin den Berg der Bedeutung, eine Ansammlung von Gegenständen, die ihre Erfahrungen symbolisieren. Aber was als Spiel mit der Erinnerung beginnt, ruft bald Verheimlichtes oder Verdrängtes auf, Traumata fordern Auseinandersetzung, Streitigkeiten überschreiten Grenzen und Schuldzuweisungen münden in Gewalt. Die dramatische Parabel über das Erwachsenwerden wird aufgeführt von der studentischen Theatergruppe SPIELTRIEB und basiert auf dem mehrfach ausgezeichneten Jugendroman „Nichts“ der dänischen Autorin Janne Teller. Der Sinn des Lebens – ein gefährliches Terrain.

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